SWKI-Richtlinienreihe «Rauch- und Wärmebehandlung» BT101

Der SWKI arbeitet an einer Richtlinienreihe zum Thema «Rauch- und Wärmebehandlung» (RWB). Gemäss der Schweizerischen Brandschutzrichtlinie 21-15 «Rauch- und Wärmeabzugsanlagen» der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) werden folgende Anlagenarten unterschieden:

 

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA):

 

Überdruckbelüftungsanlagen (ÜDBA):

 

Weiter unterscheidet die VKF 21-15 zwischen Anlagen mit und Anlagen ohne Leistungsnachweis.

Daneben werden in der Praxis noch weitere Anlagen eingesetzt, wie z.B. bauliche und lufttechnische Rauchabschnittsbildung, Jet-Ventilation (als Unterstützung einer MRWA ohne Leistungsnachweis), Schachtentrauchung (mit NRWA, MRWA oder LRWA) oder maschinelle Druckentlüftung.

Im benachbarten Ausland und auch in der Schweiz werden diese Anlagen oft unterschiedlich benannt, was zu Verwirrung und Verwechslungen in Bezug auf die Funktion und erreichbaren Schutzziele führen kann. Aus diesem Grund fasst der SWKI alle im Markt vorhandenen Anlagen unter dem Begriff «Rauch- und Wärmebehandlung» (RWB) zusammen.

Aufgrund der fehlenden Grundlagen für die Projektierung, die Ausführung, die Prüfung, den Betrieb und die Instandhaltung von RWB-Anlagen entstehen in verschiedenen Kantonen neue behördliche Regelungen. Der SWKI hat 1999 frühzeitig den Bedarf erkannt und eine Arbeitsgruppe gegründet, welche sich dem umfangreichen Thema widmet und den Stand der RWB-Technik festhalten soll.

Diese Arbeitsgruppe erarbeitet im Milizsystem (Volontariat) eine Richtlinienreihe für alle RWB-Anlagen. Seit 2007 unterstützt der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) die Richtlinienarbeit des SWKI mit der Technischen Arbeitskommission Rauch- und Wärmeanlagen (TAK RWA).

 

Folgende Richtlinienteile sind in Bearbeitung:

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe RWB des SWKI (alphabetisch):

 

Mitglieder der TAK RWA des SES (alphabetisch):

 

RWB-Formulare zum freien Download (kein Support seitens SWKI gewährleistet):

 

Weitere Informationen können dem Richtlinien-Projektbeschrieb entnommen werden.